Sonntag, 11. Dezember 2016

Big Data - mehr als nur ein Hypewort

In der letzten Digital Marketing Vorlesung hat unser Dozent +Bruno Bucher die Firma SAS eingeladen. Im Vorfeld mussten sich sämtliche Studenten online bei der Teradata University registrieren. Bereits im E-Mail von Herrn Bucher kristallisierte sich die Wichtigkeit und Relevanz der letzten Vorlesung heraus. Nicht nur wurde über Big Data geredet, sondern es wurde in die Praxis umgesetzt. Der Zugriff auf die Teradata University Network Plattform ermöglichte die Simulation von Advanced und Predictive Analytics.


SAS ist ein internationales Softwareherstellungsunternehmen und gehört zu den grössten der Welt. Mit der SAS Big Data Analytics Lösungen bietet SAS Unternehmen die Möglichkeit auf immer grösseren und schneller wachsenden Datenmengen konkrete Informationen für strategische Entscheidungen zu gewinnen.

Was heisst Big Data eigentlich? Im Allgemeinen beschreibt es eine enorme Menge an unstrukturierten Daten, die produziert werden von Unternehmungen. Da es sich um Mengen handelt, wo einfache Systeme zum Verarbeiten schnell überfordert sind, erfordert es spezifische Programme wie die Lösungen von SAS.

Von den Gastreferenten erhielten wir einen vertieften Einblick in die Branche. In Zukunft wird die Nachfrage für Big Data und Marketing Analysten stark ansteigen. Trotzdem wird die Nachfrage nach diesen Spezialisten den exponentiell wachsenden Datenmengen nicht nachkommen können. Mehr über Big Data und SAS könnt ihr hier nachlesen: Digital Disruption: Big Data im Marketing

Zu den Simulationen: Mit dem Tool von der Teradata University Network Plattform wurden den Studenten Daten zur Verfügung gestellt. Ganz simpel konnte man verschiedene Datensätze in einen Bereich ziehen um die Daten zu visualisieren. Per Mausklick auf diverse Icons konnten die Daten anders dargestellt werden. Ganz einfach konnten auch statistische Berechnungen wie unter anderem die Kurtosis, Mean und Standard Deviation durchgeführt werden. Durch die Anwendung von Filtern konnten Ergebnisse angezeigt werden wie beispielsweise in welcher Region eines Landes am meisten Verkäufe stattfanden.


Dienstag, 22. November 2016

Social Media - Trend Vorhersage für 2017

Vor einigen Wochen hatten wir im Digital Marketing unseren digital Footprint analysiert. Aus der Klasse hat sich herauskristallisiert, dass vor allem FacebookInstagramYoutubeGoogle+SnapchatLinkedin und Twitter genutzt wird. Die Footprints haben zwischen den Studenten und dem Dozenten +Bruno Bucher stark variiert, wobei unser Dozent einen extrem umfassenden Footprint hatte. Von dem Blog Marketing Foot erhaltet ihr einen vertieften Einblick in die Eigenschaften der erwähnten sozialen Medien.


Bereits 2013 versuchte Facebook CEO, Zuckerberg, Snapchat für satte 3 Milliarden USD zu erwerben. Bei diesem Versuch scheiterte er. Aufgrund dessen hatte Facebook bei Instagram eine Privatnachricht-Eigenschaft eingeführt. Des Weiteren lancierte Facebook eine App namens Slingshot, die aber nie richtig Anlauf fand. Mit diesen Mitteln wollte Facebook die Haupteigenschaften von Snapchat kopieren.

  1. Eine private Nachricht senden, die nicht öffentlich ist für Likes oder Kommentare.
  2. Die Nachricht verschwindet nach einer gewissen Zeit

Inzwischen kann man auf Instagram auch kurze Clips drehen und hochladen. Die sind dann für alle Follower für 24 Stunden sichtbar wie bei Snapchat.

Trotz des Kopierens dieser Funktionen war es für Facebook nicht möglich Snapchat zu eliminieren und die User auf Instagram zu lenken. Heute, als ich, +Tipuna Tschabold, auf Instagram ging war eine neue Eigenschaft aufgeschaltet. Man kann nun auf Instagram einen kurzen Clip drehen und an eine bestehende Gruppe von Freunden senden. Im Vergleich muss man auf Snapchat nach dem Dreh eines kurzen Videos jedes Mal durch das gesamte Telefonbuch scrollen um die Empfänger auszuwählen, was sich relativ mühsam gestalten kann. Hier heraus kristallisiert sich die Frage, ob Instagram Snapchat ablösen kann...

Bei dieser Erkenntnis kam der Gedanke hoch, ob sich Social Media Plattformen in Zukunft vereinheitlichen. Beispielsweise wird Facebook auch Eigenschaften haben direkt Filme zu erstellen, bearbeiten und hochladen?

Erfahrungsgemäss könnte man voraussagen, dass es 2017 noch mehr Video und Live Video Content geben wird. Zudem kann man mehr News erwarten auf den Social-Media-Kanälen basierend auf dem Standort durch intelligente Algorithmen. Weitere Trends findet ihr auf diesem interessanten Blog auf Englisch.

Freitag, 11. November 2016

Augmented Reality – Das digitale Marketing Tool der Zukunft?

Die Öffentlichkeit wurde mit Pokemon Go erstmals richtig mit Augmented Reality konfrontiert. Im Gegensatz zu Virtual Reallity taucht man bei Augmented Reality nicht in eine komplett neue Welt ein, sondern die reale Welt wird digital verändert. 


So auch das Beispiel von Pokemon Go, wo man die kleinen Monster auf der echten Strasse finden und ach sehen konnte (durch das Smartphone).
Nun gibt es viele Anwendungsmöglichkeiten für Augmented Reality. Unter anderem sehe ich grosse Chancen, damit Marketing zu betreiben. Mit Augmented Reality kann man Digitale Inhalte in die reale Welt holen und somit sind unzählige neue Wege für innovatives Marketing vorhanden.



Erste Versuche wurden bereits unternommen. IKEA hat bereits2014 einen augmented Katalog erstellt, mit welchem die Kunden die Möbelstücke Live platzieren können.








Ein weiteres Beispiel ist diese Heineken Flasche, welche dank einem „Marker“ augmentisiert werden kann. So gesehen ist Augmented Reality auch eine Weiterentwicklung der QR Codes, welche von den Firmen oft verwendet werden, jedoch fast nie gescannt werden. 



Wie oft haben sich Marketeers schon darüber aufgeregt, dass es nicht genug Platz für ihre Botschaft hat? Verpackung soll schlicht und ansprechend sein, da ist es schwierig eine grössere Nachricht an den Kunden zu bringen. Augmented Reality kann dieses Problem lösen. Es ist das Portal zum Internet. Von der Flasche Heineken zum Video auf der Heineken Facebook Seite, zum Kauf im Heineken Online-Store.

Momentan noch auf dem Smarphone, aber wie lange noch?

Auf jeden Fall sollten alle Marketeers die Augen offen halten für Augmented Reality. Es ist für mich nur eine Frage der Zeit, bis Menschen mit Digitalen Linsen ausgerüstet sind und ihre Umwelt Augmented erleben.

Montag, 31. Oktober 2016

Storytelling - was steckt dahinter?

Storytelling ist das neue Hypewort im Marketing und Social Media Bereich. Was genau dahinter steckt hat uns +Bruno Bucher im Digital Marketing Modul näher gebracht.

Wenn Informationen ohne schön umschriebene Geschichte verpackt werden, bleibt es dem Leser nicht im Gedächtnis. Storytellers aktivieren mit den Geschichten und impliziten Nachrichten eine höhere Resonanz beim Leser. Auf Social Hub ist ein spannender Artikel zu den Auswirkungen effektiver Geschichtenerzählung. Es weckt vor allem Emotionen, kann unterhalten und bleibt dadurch länger im Gedächtnis. Nebst Emotionen wecken, sollten Marken auch eine Botschaft transportieren. Beispielsweise steht Marlboro für "Freiheit" und Red Bull für "Energie".

Eines der erfolgreichsten Firmen im Bereich Storytelling ist Red Bull. Sie verdienen mittlerweile mehr Geld von ihren Veranstaltungen als Energygetränk. Das herausragendste Beispiel für Storytelling ist wahrscheinlich der Sprung von Felix Baumgartner aus der Stratosphäre. Aus 39 Kilometern Höhe sprang der waghalsige Basejumper in die Tiefe. Baumgartners epischer Sprung wurde auf allen Medienkanälen übertragen und löste ein riesiges Medienecho aus.


Ein weiteres Top-Beispiel ist von der Google Nexus 7 Promotion. Es geht darum, dass Helden Angst haben und sie überwinden. Das Video ist so gedreht, dass eine schöne Geschichte zeigt aber trotzdem das Nexus 7 geschickt im Fokus steht. Erik, der in der Geschichte, ein Held ist erzählt, dass er mit Hilfe des Google Nexus 7 seine Angst vom Referat überwindet. Zur Belohnung kriegt er noch ein hübsches Mädchen aus der Klasse, natürlich mit Hilfe des Geräts.


Freitag, 21. Oktober 2016

Content Marketing - Das Lied von Inhalten, Aufmerksamkeit und Verkäufen

Content Marketing hat den Schweizer Markt erreicht. Aber was ist Content Marketing?
Unter Content Marketing versteht sich das zur Verfügung stellen von regulären Inhalten mit Kommerziellem Hintergedanken. Viele der Schweizer Telekomunikations und Tech Firmen haben dieses Konzept verstanden und nutzen es als Verkaufstreiber. Früher haben Firmen Blogs gesponsert, heute führen sie diese selber.

Warum Content Marketing?
Das Ziel ist es, dass Kunden gerne und regelmässig die Website von Unternehmen besuchen. Entweder durch direktes ansteuern oder über Google. Aber wer geht schon ohne konkreten Grund auf eine Firmen-Website? Mit spannenden und hilfreichen Inhalten erreicht man potentielle Neukunden und Instinkt-Käufer.
Ein prominentes Beispiel ist die Digitec Galaxus AG. Als einer der grössten Online-Shops der Schweizer, beschäftigt Digitec mehrere Journalisten nur zum Schreiben von Inhalten.
 
Ein Artikel auf digitec.ch

Das obere Bild zeigt einen klassischen Artikel auf Digitec. Es wird eine persönliche Geschichte des Journalisten erzählt und der ganze Artikel ist in sympathischem, unkompliziertem Ton gehalten. Es wird über den Bau eines eigenen PC’s geschrieben. Scrollt man im Artikel runter, findet man schnell die einzelnen Produkte, welcher der Autor für den Bau benutzt hat. Nehmen wir an, eine Person sucht auf Google nach einem Eigenbau-PC. Die Chance auf Digitec zu gelangen, ist dank diesem Artikel sehr viel höher.

Produkte im Artikel sind direkt Kaufbar.

Weitere Beispiele zum Content Marketing sind zum Beispiel UPC und Swisscom. Beide führen Redaktionen, welche zu spannenden Themen Artikel schreiben.

Neben dem Google Ranking ist auch der Inhalt selber sehr Interessant für Firmen. Zum Führen eines erfolgreichen Social Medias wird eine Unmenge an originellem Content benötigt. Artikel auf der eigenen Website liefern genau solchen Content und tragen damit auch zum guten Social Media bei.

UPC Infografik über e-Sports



Die Krönung allen Content Marketings ist, wenn ein Beitrag so gut ist, dass klassische Medien diesen wiedergeben und darüber berichten. Die dadurch gewonnene Reichweite wäre ansonsten kaum bezahlbar.

Ein gutes Beispiel dafür ist eine Info-Grafik überProfi-Gaming in der Schweiz von UPC. Diese wurde in diversen Zeitungen veröffentlicht (z.B. 20 Minuten, NZZ).









Content Marketing ist sehr aufwändig, aber der Erfolg daraus übersteigt oft die klassischen Marketing Massnahmen. Hast du weitere gute Beispiele für erfolgreiches (oder gescheitertes) Content Marketing? Schreib es in den Kommentaren! 

Donnerstag, 20. Oktober 2016

Affiliate Marketing - Die Zukunft des Sponsorings?

Affiliate Marketing umschreibt eigentlich das klassische Verkaufs-Provisions Modell. Ein Anbieter vergütet seine Vertriebspartner mit einer Provision für jeden Verkauf den er abschliesst.

Was nach einer komplizierten Sache mit viel Reporting klingt, ist im heutigen Online Marketing Alltag und kinderleicht gemacht. Viele Online-Shops bieten Affiliate Marketing an und Influencer sowie Traffic starke Websites profitieren davon. Auch immer mehr Sport Teams wenden sich an Affiliate, da es oft das einzige ist, was Grosskonzerne noch an Sponsoring anbieten. 

Bildergebnis für affiliate marketing




Der riesige Vorteil bei Affiliate Marketing liegt beim Anbieter. Er bezahlt nur für das Marketing,welches Schlussendlich auch erfolgreich war. Es gibt also kein Geld, welches ohne direkten Nutzen ausgegeben wurde. Gerade dies ist eine der grössten Schwächen der klassischen Werbearten, wie z.B. Plakatwerbung.

Bildergebnis für amazon associates
Das Vorzeigeprogramm - Amazon Associates
Amazons Affiliate Program ist das wahrscheinlich grösste der Welt. Nicht überraschend für den grössten Online-Händler der Welt. Als Amazon Partner erhält man einen Link, welcher auf den jeweiligen Partner personalisiert ist. Jeder der darauf klickt erhält automatisch ein „Cookie“. Dank diesem weiss Amazon von wem der Kunde stammt und jeder Kauf der dieser Kunde tätig wird automatisch dem Partner gutgeschrieben.

Ein Beispiel für das Amazon Programm bei einem Online Influencer (TakeTV auf Twitch.tv):


Der Channel von TakeTV hat über 94 Mil. Views. Für diese Views müssen klassische Sponsoren sehr viel Geld bezahlen. Amazon erhält diese ganze Aufmerksamkeit jedoch gratis, nur wenn ein Verkauf geschieht, zahlt Amazon für diesen.

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Werbung auf Trikot - Chancenlos gegen Affiliate?
Nachteile?

Mit dem Erfolg von Affiliate Marketing kommen aber auch einige Schwierigkeiten für die Vereine, Influencer usw. Brand Marketing verliert immer mehr an Stellenwert und z.B. lokale Fussballvereine können nur sehr schwer bei Affiliate Programmen Erfolg haben, da sie nur eine schwache Online Präsenz haben. Das Logo auf dem T-Shirt wird aber von vielen Firmen heute als ineffizient angesehen. Dieser Eindruck bildet sich vor allem, da für dieses Logo Placement keine Zahlen und Reportings vorhanden sind.



Im Online Marketing scheint Affiliate kaum mehr wegzudenken. Die Autoren dieses Blogs hoffen jedoch, dass klassisches Brand Marketing nicht komplett verdrängt wird, denn Marketing ist oft mehr als nur Zahlen und beim Affiliate Marketing werden Emotionen nicht vergütet. 

Es bleibt spannend und auch bei uns auf dem Blog. In einem nächsten Artikel werden wir euch verschiedene Affiliate Programme vorstellen, mit welchen ihr eure Klicks zu Geld machen könnt. 

Mittwoch, 5. Oktober 2016

Pokémon Go

Kennt ihr noch Pikachu

Es ist zweifellos das bekannteste aller Pokémon. Bis vor drei Monaten hatte man von Pokémon seit über einem Jahrzehnt nichts gehört. Im Moment geniesst die Franchise eine massive internationale Erfolgswelle mit der Veröffentlichung des App-Spiels Pokémon-Go.
Im heutigen IMA1 Unterricht haben wir einen Einblick in das Spiel, mit hohem Suchtpotential, gekriegt. In Gruppen haben unsere Klassenkameraden, die das Spiel heruntergeladen und bereits Spielerfahrung hatten, den Restlichen eine Einführung gegeben. 
Pokémon-Go verbindet den Spieler mit einer virtuellen Karte. Hierbei läuft man in der Realität in der Gegend herum, genau so bewegt man sich gleichzeitig auf der virtuellen Karte auf der Suche nach möglichst starken Pokémon. Die kann man "trainieren", damit sie stärker werden und auch in Arenen kämpfen, sogar gegen Freunde, was den Spieler verbindet. 
Extrem starke Pokémon sind extrem selten. Wenn so ein Pokémon tatsächlich auftaucht und die Spieler Wind davon kriegen, können richtige Menschenanstürme kommen um es zu fassen. In Taiwan hatte sich so ein Ansturm abgespielt.


Des weiteren haben wir unseren persönlichen Digitalen Footprint analysiert. Der Footprint zeigt auf auf wie vielen sozialen Plattformen man verkehrt. Hierbei ergab es eine grosse Spannweite der Anzahl. Die einen hatten lediglich zwei bis drei sozial Media Plattformen, wo sie vertreten sind, bei anderen waren es schätzungsweise über zwanzig. Was wir daraus lernten ist die Verlinkung der Plattformen mit unserem jeweiligen Blog und wie es uns verhilft ein besseres Ranking auf Google zu haben.